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Last Update 2018.09.21

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realpicture

Fotografien von Klaus Kinner

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Die Philosophie "realpicture"

Vor ungefähr 190 Jahren entstand die erste Fotografie - so ganz genau weiß man es nicht. Sie hielt dauerhaft auf einer zu betrachtenden Fläche eine Momentaufnahme des Lebens fest. Was für ein monumentaler Schritt der Menschheit - und vor allen Dingen - im Verständnis seiner selbst. War doch bis dahin alles flüchtig, einen Moment später das Geschehene schon Vergangenheit. Der Mensch war nun in der Lage, einen einzigen Augenblick der Weltgeschichte dem fortschreiten der Zeit zu entreißen und dauerhaft festzuhalten. Er konnte es betrachten, darüber nachdenken und urteilen. Seit diesem Zeitpunkt an konnte man sagen: "Schaut her, das ist geschehen!" Die Fotografie war ein authentisches Zeugnis der Vergangenheit.

Wie Menschen eben so sind hat man alsbald damit begonnen, zum Zwecke eines vermeintlichen Vorteils, diese Zeitzeugen gezielt zu manipulieren. Mit etwas Retusche auf der Taille wirkte die Dame von Welt längst nicht mehr so pummelig wie auf der original Aufnahme (und im wirklichen Leben).

 

Das war zwar geschummelt, aber noch ohne ernsthafte Folgen. Und bei genauerem Hinsehen für Jedermann noch erkennbar

Die Entwicklung der Fotografie ging weiter - und die der Manipulationen ebenso. Konnten zumindest Fachkundige noch "Fakes" bei analogen Fotos (auf Negativ, Dia und Abzügen) erkennen, ist es mit Einzug der digitalen Technik mitunter unmöglich geworden, Manipulationen auszumachen. Die Fotografie - über viele Jahrzehnte der Inbegriff der Wirklichkeit und des des Wahren - hat damit endgültig den Anspruch auf garantierte Authentizität verloren.

Nun, lange Rede, kurzer Sinn: realpicture steht für Fotografien, die in ihrer Bildaussage unverändert sind, die es ehrlich meinen mit dem Betrachter. Warum? Ich mag es, meinen Mitmenschen ehrlich zu begegnen. Es geht mir nicht darum, spektakuläre Fotos zu präsentieren, sondern solche, die unsere die Welt zeigen, so wie sie ist.

Klaus Kinner